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Biomaterials, B. Sc.
Das Wichtigste in Kürze
Studienort: Emmerich
Studiendauer: Regelstudienzeit 7 Semester bei Vollzeitstudium
Abschluss: Bachelor of Science, B.Sc.
Sprache des Studiums: Englisch
Auslandsaufenthalt oder Betriebspraktikum im 6. Semester
Bachelorarbeit in der zweiten Hälfte des 7. Semesters
Generelles
Der Studiengang basiert auf dem Berufsbild des Werkstoff-Wissenschaftlers oder des Material-Experten, der an der Entwicklung und Produktion nahezu aller Produkte des täglichen Lebens beteiligt ist: Auto, Flugzeug, Möbel, Freizeit, Lebensmittelindustrie, Medizin und Pharmazie, Textil, IT, um nur einige zu nennen. Der Werkstoffexperte ist dafür verantwortlich, dass für eine Anwendung mit vorgegebenem Anforderungsprofil - unter Berücksichtigung der Kosten und der Umweltverträglichkeit – der richtige Werkstoff für das richtige Produkt eingesetzt wird.
Der Studiengang an der Hochschule Rhein-Waal
Unser Studiengang berücksichtigt nun den Fakt, dass die wichtigste Rohstoffbasis der letzten 100 Jahre, das Erdöl, immer teurer und in absehbarer Zeit immer weniger zur Verfügung steht. Damit werden Alternativen notwendig z.B. eben Werkstoffe auf der Basis von tierischen oder pflanzlichen Rohstoffen. Diese Basis ist in den vergangenen15 Jahren wiederentdeckt und aufbereitet worden, nachdem ja seit Jahrhunderten Bio-Werkstoffe wie Wolle, Baumwolle, Naturkautschuk, Horn oder Schellack selbstverständlich gewesen sind.
Die öffentlichen Einrichtungen (EU, Bundesregierung) und auch die Industrie geben derzeit Millionen an Forschungsmittel zur Entwicklung von Werkstoffen aus Naturprodukten aus, ähnlich wie bei der Suche nach alternativen Energiequellen. Dies zeigt deutlich, dass es sich bei diesem Thema um einen in die Zukunft gerichteten Schwerpunkt der Materialentwicklung handelt, wobei diese Zukunft nicht erst in 5 oder 10 Jahren beginnt, sondern bereits vor 5 Jahren begonnen hat. Alle Branchen arbeiten hier an innovativen Entwicklungen.
Inhalte des Studiengangs
Im Studiengang Biomaterials werden Beispiele von Entwicklungen, Prozessen und Produkten der Werkstoffe vorgestellt. Der Absolvent soll in der Lage sein, die klassischen Werkstoffe bis zu den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Materialforschung zu kennen, anzuwenden und weiter zu entwickeln.
Dabei stehen spezielle Anwendungsbereiche wie Freizeit, Umwelt, Flugzeuge, Automobil, Medizin, Textil, aber auch besondere Werkstoffklassen wie die biologisch abbaubaren Werkstoffe im Vordergrund. Neben Werkstoffwissen, naturwissenschaftlichen Grundlagen, Analytik und Ökologie stehen auch Wirtschaftswissenschaft, integrierte Managementsysteme (Qualität, Umwelt, Sicherheit), rechtliche Aspekte und Interkulturelle Kompetenz im Curriculum.