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Osteopathie ist eine eigenständige Therapieform. Sie geht davon aus, dass der Mensch sich selbst regulieren kann und auch zu seiner Heilung mit beitragen kann. Der menschliche Körper bildet eine Funktionseinheit, die durch das Gefäß- und Nervensystem versorgt wird. Hier kann es zu Einschränkungen und Spannungen kommen. Osteopathen ertasten das Gewebe Schicht für Schicht mit ihren Händen.
So spüren sie zu viel und zu wenig Spannung, die Zunahme und den Verlust geweblicher Aktivität und Elastizität auf, die sie mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandeln. Osteopathie als angewandte Humanwissenschaft ist also ein Diagnose- und Behandlungs-Verfahren, um die Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen. Dies geschieht mit dem Ziel, körperzentriert und auf das leibliche Erleben ausgerichtet, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
<b>Kooperationspartner</b> für den Studiengang ist der <b>Verband der Osteopathen Deutschland e.V.</b>, der mit rund 2.000 Mitgliedern die Standesvertretung der Osteopathen darstellt.