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Bedrängt von der Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre durchleben klassische Medien heute gleichzeitig eine strukturelle Krise. Häufig fühlen sie sich in der sich laufend erneuernden Online-Welt – von Web 2.0 zu Social Media, vom illegalen File-Sharing zu Wikileaks, vom User zum „ProdUser“ – nicht heimisch. Der Wettbewerb provoziert ständig neue Produkte oder Services. Internationale Netzwerke haben im Sinne von „Do what you do best and link to the rest“ nun auch ökonomisch Sinn. Wien und Berlin fungieren in diesen Netzwerken wie im Rahmen dieses Studiengangs als wichtige Knotenpunkte. Weitere Module des Programms finden in Spanien (Elche/Madrid) und in den USA (St. Petersburg/New York) statt.
Der Executive Master in „International Media Innovation Management“ (IMIM) kombiniert fünf Erfolgsfaktoren:
• Innovation
• Internationalität
• Interdisziplinarität
• Medienkonvergenz
• Projektorientierung
Als mobiler Think-Tank für Medieninnovationen versammelt IMIM 20 junge „High Potentials“ aus Europas Medienbranche und Creative Industries. Sie lernen im internationalen Netzwerk, perfektionieren in individuellen Trainings ihre Sprachkenntnisse und bearbeiten (berufsbegleitend) reale Problemstellungen aus kooperierenden Unternehmen. Letztere bestimmen so das Curriculum mit.
Organisiert wird das Programm von der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW Berlin, Tochter der FU Berlin), Verein Wiener Medienfortbildung (WMF) und Medienhaus Wien. Initiiert und unterstützt wird es von der Stadt Wien: Für Teilnehmer aus Central Eastern Europe, Österreich, aber auch für internationale High Potentials aus Medien und Creative Industries werden mehrere Stipendien ausgeschrieben. Abhängig von Qualifikation, finanzieller Situation der Kandidaten und Beteiligung ihrer Unternehmen kann damit in Einzelfällen bis maximal 75 Prozent der Studiengebühr gedeckt werden.