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Studienfinanzierung
Studienfinanzierung ist die Finanzierung eines Studium an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule. Umfassende Zahlen zur Studienfinanzierung werden jährlich durch das Deutsche Studentenwerk erhoben und in dessen Sozialerhebungen publiziert. Insbesondere nach der Einführung von Studiengebühren an vielen deutschen Universitäten im Jahr 2006 wurden sowohl von staatlicher Seite als auch von Banken zahlreiche Finanzierungspläne vorgestellt.

Einer Studie des deutschen Studentenwerks gemäß sind die Kosten des Studiums sind je nach Studienfach, Studienort und Lebensweise des Studenten individuell unterschiedlich. Hauptausgabenblöcke der Studenten sind: Kosten der Unterkunft, Allgemeine Lebenshaltungskosten (einschließlich Verkehr, Gesundheit und Freizeit), Eigentliche Kosten des Studiums (z.B. für Studiengebühren oder Lernmittel).

Im Schnitt stehen jedem Studenten monatlich 770 € zur Verfügung. Die Quellen dieser Geldmittel sind hauptsächlich Mittel der Eltern, Studentenjobs, Förderungen gemäß BAföG und zu kleinen Anteilen Stipendien, Bildungsfonds, oder Bildungskredite.

Etwa 90 % der Studenten erhalten eine finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern. Im Schnitt beträgt die Unterstützung 448 €. Eigene Arbeit trägt bei 60 % der Studenten zur Studienfinanzierung bei. Hier werden im Schnitt 308 € erwirtschaftet.

Zur Studienfinanzierung in Deutschland gibt es von staatlicher Seite als „BAföG“ bezeichnete Förderungen im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Weitere Leistungen im Rahmen dieses Gesetzes sind Stipendien und Bildungskredite [1].

Verschiedene Banken bieten Studienkredite an, welche dem Bildungskredit entsprechen.

Zur Situation in der Schweiz kann auf die Zahlen des Bundesamtes für Statistik verwiesen werden. So wurden 2005 die Einnahmen der Studierenden letztmals erhoben und verschiedene Indikatoren wie Hochschultyp, soziale Herkunft oder Alter lassen Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Finanzierungssituationen zu. Insgesamt betrugen die monatlichen Einnahmen der Studenten im Durchschnitt 1750 Franken, wovon nur 6,3% oder rund 110 Franken aus Stipendien oder Darlehen stammten. Etwas mehr als die Hälfte des Einkommens waren familiäre Zuwendungen und weitere 40% kamen durch eigene Erwerbstätigkeit hinzu. Andere Finanzierungsquellen, wie zum Beispiel Waisenrente, privates Bankdarlehen oder andere Ersparnisse, nahmen einen geringen Stellenwert ein.

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