Ein Student (v. lat.: studens „strebend (nach), sich interessierend (für), sich bemühend um“) ist eine an einer Hochschule immatrikulierte Person, die dort ein akademisches Studium betreibt. Meist findet ein Studium statt, um sich für Berufe zu qualifizieren, für die der Erwerb eines akademischen Grades oder das Ablegen eines Staatsexamens vorausgesetzt oder zumindest wünschenswert ist. Mit der Immatrikulation (Einschreibung) erhält eine Person den Status eines Studenten, der durch die Ausgabe eines Studentenausweises bestätigt wird. Mit der Exmatrikulation erlischt dieser Status.
Studentendemonstration gegen Studiengebühren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig; Frühjahr 2005Im Wintersemester 2006/2007 waren an deutschen Hochschulen 1.974.932 Personen immatrikuliert, davon 944.673 Frauen (ca. 48 %). Es studieren ca. 60 % an Universitäten, Theologischen und Pädagogischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen und 40 % an Fachhochschulen. [1] An den österreichischen Universitäten studierten im Wintersemester 2005 217.800 Personen, an den Hochschulen der Schweiz insgesamt 169.500 Personen (ETH, Unis und Fachhochschulen, Stand 2006).
Ein Student besucht im Rahmen seines Studiums meistens Lehrveranstaltungen in den Gebäuden der jeweiligen Hochschule. Eine Ausnahme bildet das Fernstudium, wie es beispielsweise von der FernUniversität in Hagen angeboten wird.
Der Begriff Student wird heutzutage aber auch für Schüler und Teilnehmer von Berufsakademien, Fachschulen, Fernschulen und sonstigen berufsbildenden Einrichtungen verwendet.