Als Hilfswilliger, kurz HIWI (auch HiWi oder Hiwi), wurden während des Zweiten Weltkrieges Hilfskräfte innerhalb der deutschen Wehrmacht bezeichnet, die aus den Reihen der Bevölkerung in besetzten Ländern rekrutiert wurden. Heute wird mit Hiwi umgangssprachlich abwertend eine Person bezeichnet, die für vergleichsweise niedrig qualifizierte Tätigkeiten als Hilfskraft eingeteilt ist.
„Hiwi“ findet sich als inoffizielle Bezeichnung für eine studentische Hilfskraft (nicht zu verwechseln mit einer wissenschaftlichen Hilfskraft) an Hochschulen oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters beim Bundesgerichtshof. Die problematische Etymologie des Begriffes ist allerdings zumeist unbekannt (so wird die Abkürzung „Hiwi“ oft als Hilfswissenschaftler gelesen).