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Berufsfachschule
Die Berufsfachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Ausbildung, das heißt, für ihren Besuch wird keine Berufsausbildung oder berufliche Tätigkeit vorausgesetzt. 2007 gab es in der BRD 2.547 Berufsfachschulen mit insgesamt 25.588 Klassen.

Ohne Berufsabschluss
In Bundesländern mit Berufsschulpflicht wird innerhalb einer 1-jährigen Ausbildung eine berufliche Orientierung angeboten. Unter besonderen Umständen können gleichzeitig Abschlüsse der Sekundarstufe 1 nachgeholt werden.


Berufliche Grundbildung und Fachoberschulreife (FOR, Mittlerer Schulabschluss)
An Berufsfachschulen wie der Wirtschaftsschule werden oft folgende Fächer unterrichtet: BWL mit Rechnungswesen, Textverarbeitung, Datenverarbeitung, Geschichte, Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik oder Chemie, Französisch, Projekte und Wirtschaftsgeografie. Die Bildungsgänge dauern ein oder zwei Jahre. Gegebenenfalls kann die Grundbildung ganz oder teilweise auf eine nachfolgende Berufsausbildung im dualen System (nach einer Berufsgrundbildungs-Anrechnungsverordnung oder einer Berufsfachschul-Anrechnungsverordnung) angerechnet werden, das heißt, die nachfolgende Berufsausbildung verkürzt sich entsprechend. Diese Regelung wird aber aufgrund des sehr anspruchsvollen Stoffes in der Berufsschule nicht häufig angewandt.


Mit erweiterten beruflichen Kenntnissen u. Fachhochschulreife
In einigen Bildungsgängen der Schulform Berufsfachschule steht neben dem Erwerb der Fachhochschulreife ein vertiefter Einblick in ein Berufsfeld im Vordergrund. Diese „erweiterten beruflichen Kenntnisse“ bieten nach dem Abschluss entweder einen qualifizierteren Einstieg in eine entsprechende, ggf. verkürzte Berufsausbildung, oder sind Grundlage für die Aufnahme eines Studienganges an einer Fachhochschule, oder in Ausnahmefällen an einer Universität.

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