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Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) ist der Dachverband des Hochschulsports in Deutschland. Er wurde am 2. April 1948 in Bayrischzell als Zusammenschluss der studentischen Sportreferate gegründet und firmierte – unter Leitung des späteren NOK-Präsidenten Walther Tröger – bis in die 1960er Jahre zugleich als „Sportamt des Verbands Deutscher Studentenschaften (VDS)“. Bereits vor dem zweiten Weltkrieg hatte im Rahmen der damaligen Deutschen Studentenschaft ein „Amt für Leibesübungen“ bestanden, das sich ursprünglich für den studentischen Breitensport einsetzte, im Dritten Reich dann aber zur Durchsetzung des obligatorischen Wehrsports instrumentalisiert wurde.
Seit den 1970er Jahren richtet sich der Hochschulsport nicht mehr ausschließlich an Studierende, sondern an alle Hochschulangehörigen. Dies schlägt sich auch in den Gremien des adh nieder, die gleichberechtigt durch Studierende und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der örtlichen Hochschulsporteinrichtungen besetzt werden.
Derzeit hat der adh 161 Mitgliedshochschulen und vertritt damit ca. 1,6 Millionen sporttreibende Studierende. Studierende und Bedienstete aller deutschen Hochschulen können an den vom adh organisierten Sportwettkämpfen (Deutsche Hochschulmeisterschaften, adh-Open, adh-Pokal, etc.) teilnehmen. Der adh nominiert die Sportlerinnen und Sportler, die an Studierendenweltmeisterschaften und der Universiade teilnehmen.
Neben der Veranstaltung von studentischen Meisterschaften gehören Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für den Hochschulsport sowie die Durchführung von Bildungsseminaren zu den Kernaufgaben des adh.
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